{"id":1475,"date":"2022-07-28T16:50:34","date_gmt":"2022-07-28T14:50:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.raumakademie-paluran.de\/?page_id=1475"},"modified":"2026-03-29T15:00:36","modified_gmt":"2026-03-29T13:00:36","slug":"sonnentunnel-st","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.raumakademie-paluran.de\/?page_id=1475","title":{"rendered":"Sonnentunnel (ST)"},"content":{"rendered":"\n<p>Als Sonnentunnel bezeichnet man die gro\u00dfen Kan\u00e4le, welche die Sonnen miteinander verbinden. Das betrifft aber l\u00e4ngst nicht alle Sonnensysteme. Das <em>Myrthonische Sternenreich <\/em>wird an seiner Ausbreitung gehindert, weil es in vielen Systemen keine Verbindungen zu weiteren Sternen gibt. Seine Ausdehnung umfasst nur einen winzigen Bruchteil von dem, was die Galaxis zu bieten hat. Niemand wei\u00df, warum das so ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Portale, in die sich Raumschiffe einschleusen, um dann in einen der Tunnel zu tauchen, sind an den Sonnenpolen au\u00dferhalb der Sonnenkorona positioniert. Wie diese offengehalten werden, ist nicht bekannt. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Energie der Sonne dazu genutzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist fast schon zur Gewissheit geworden, dass es sich bei den Sonnentunneln nicht um ein nat\u00fcrliches Ph\u00e4nomen handelt. Man vermutet, dass sie k\u00fcnstlich angelegt worden sind. Und dass sie von Stationen gesteuert werden, die sich tief in der jeweiligen Sonne verbergen. Seit wann es das Tunnelsystem gibt und wer es erbaut hat, diese Fragen kann oder will niemand beantworten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Regeln zum Durchtauchen des Sonnentunnels mit einem Raumschiff<\/h2>\n\n\n\n<p>Um mit einem Raumschiff durch ein Portal in einen Sonnentunnel einzutauchen, ist eine Geschwindigkeit zwischen 0,001 und 0,005 Licht notwendig. Ist es zu langsam, wechselte es nicht die Dimension, sondern fliegt im Normalraum weiter. Ist es zu schnell, wird es vom Tunnel zwar aufgenommen, aber durch einen Schutzmechanismus sofort wieder dem Portalausgang zugef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Sonnentunnel unterteilt sich in eine Vielzahl von Ebenen, \u00e4hnlich wie das Frequenzband eines Senders. Nur sind es hier unendlich viele mehr. Ein Teil davon ist dem 5D-Kommunikationsband zugeteilt, ein anderer der Personenbef\u00f6rderung per F\u00e4dlerstation. Dann gibt es noch welche f\u00fcr die Raumschiffe der Sternenh\u00e4ndler, f\u00fcr die zivile Raumfahrt und f\u00fcr die Flotte. Eingestellt werden die Ebenen durch den STEEG-Parameter bei der Strukturaufladung des Absto\u00dffelds.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem komplex zu bedienenden 5D-Sto\u00dffeldantrieb k\u00f6nnen Tauchgeschwindigkeiten bis zu zehntausend Licht erreicht werden. Das Problem ist, dass das ST-System dem Schwarzraum angeh\u00f6rt. Es gibt keine M\u00f6glichkeit der optischen Beobachtung. Man muss sich rein auf die Instrumente und die Bord-KI verlassen. <\/p>\n\n\n\n<p>Um \u00fcber ein ST-Portal in den Normalraum zur\u00fcckkehren zu k\u00f6nnen, darf die Geschwindigkeit 0,3 Licht nicht \u00fcbersteigen. Bei mehr als 0,36 Licht fliegt man am Zielportal vorbei. Was bedeutete, dass man dann nur noch das n\u00e4chste Portal ansteuern kann. Denn ein Richtungswechsel ist in den Tunneln nicht m\u00f6glich, solange es keine Verzweigung gibt. Bei \u00dcberschreiten von 0,3 Licht bis hin zu 0,36 Licht wird das Raumschiff in das Zielsystem katapultiert. Je nach \u00dcberschreitungswert kann es dabei Entfernungen von einhunderttausend, bis zu eine Million Kilometer \u00fcberbr\u00fccken. Die Entfernungswerte sind jedoch niemals konstant. Bei mehreren gleichen Versuchen kommen stets unterschiedliche Ergebnisse heraus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Regeln f\u00fcr den ST-Transport mittels F\u00e4dler<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Sonne umgibt ein systemf\u00fcllendes <em>5D<\/em>-Netz aus kleinen Kan\u00e4len. Die Wissenschaft bezeichnete es auch als Sonnenwurzelwerk. Dar\u00fcber k\u00f6nnen mithilfe von F\u00e4dlerstationen eine Anzahl von Personen in und durch den Sonnentunnel transportiert werden. Die Gesamtmasse darf dabei zweitausend Kilogramm nicht \u00fcberschreiten. Dann l\u00e4\u00dft sich eine Strecke von maximal einhundert Lichtquadratzyklen in Nullzeit \u00fcberbr\u00fccken. Vorausgesetzt, es gibt am Ziel ebenfalls einen F\u00e4dler. Erh\u00f6ht sich die Masse oder die Entfernung um ein Weniges, f\u00fchrt das zu einer messbaren Transportzeit mit exponentiellem Koeffizienten. Dar\u00fcber hinaus wird der K\u00f6rper belastet. Die Zeitdifferenz ist beim Transport selbst nicht zu sp\u00fcren. Nur bei der Ankunft fehlen dann je nach Abweichung Minuten, Stunden oder Tage.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung von Sonnentunneln mit den Augen eines ST-Navigators<\/h2>\n\n\n\n<p><em>\u00bbIhr seht hier nur die Schw\u00e4rze des Weltraums, die Sonne und den dahinterliegenden Sternenteppich, oder?\u00ab, erkundigte sich Soron, ohne auf den Vorwurf einzugehen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Antor nickte.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bbVor mir aber breitet sich das Sonnentunnelgeflecht aus, das unseren Sektor ausf\u00fcllt. Es ist die ultimative Farbenpracht, die ich sehe. Je gr\u00f6\u00dfer die Tunnel sind, desto mehr verl\u00e4uft die Far\u00adbe vom Gelb ins Rot und je feiner sie werden, wechseln sie erst ins Blau und dann ins Violett. \u00dcbertroffen wird diese Farbkom\u00adposition nur durch das Sonnenwurzelwerk in den Systemen. Es geht von der Sonne aus als kr\u00e4ftiges rotoranges Netz, das sich zum Systemrand hin zu Blau verf\u00e4rbt. Violette Netzableger sto\u00dfen von Knotenpunkten zu den Planeten und anderen Him\u00admelsk\u00f6rpern herunter. Sie dehnen sich auf der Planetenseite wie Gummib\u00e4nder aus und springen von Zeit zu Zeit auf der Netz\u00adseite zum n\u00e4chsten Knoten, um der Planetenbahn zu folgen.\u00ab<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Sonnentunnel bezeichnet man die gro\u00dfen Kan\u00e4le, welche die Sonnen miteinander verbinden. Das betrifft aber l\u00e4ngst nicht alle Sonnensysteme. 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