
Ein einschneidendes Ereignis in seiner Vergangenheit hat dafür gesorgt, dass er neben seinem Beruf als Kopfgeldjäger auch als Attentäter tätig ist. Er rächt sich am myrthonischen Adel. Zu seiner Mannschaft gehören Danora und ihre Tochter Saira, der halbwüchsige Jakurer Eris sowie der alte Borun.
Ausschnitt aus der Sicht von Loryk:
Loryk saß in der Zentrale der NACHTWIND. Er sah versonnen auf die Oberfläche des Monds, den sein Kleinstraumer umrundete. Sein langes blondes Haar, das teilweise die hohe Stirn bedeckte, und die wasserblauen Augen kennzeichneten ihn als Randweltmyrthonen oder Bürger der Kernwelten. Ein Auftraggeber hatte ihn gebeten, dieses System anzufliegen. Außer der Sonne und dem Gasplanet, den der Mond umkreiste, gab es keine weiteren Himmelskörper.
Er wartete schon eine geraume Weile. Der vereinbarte Zeitpunkt war sehr variabel. Außerdem kam er immer wesentlich früher in ein Zielsystem, damit er vorher noch die Umgebung überprüfen konnte.
Seine Vorsicht hatte sich oft ausgezahlt. Schließlich nannte er einen gefährlichen Beruf sein Eigen. Er war als Kopfgeldjäger für das Sternenreich tätig. Aber deswegen war er nicht hier. Er besaß eine Schattenexistenz, im wahrsten Sinne des Worts. Er tötete auf Bestellung und nahm nur Aufträge an, deren Ziele der myrthonischen Aristokratie angehörten. Sein Auftraggeber wusste das.
Was wirst du tun?

Charakterisierung
Loryk stammt aus der Familie der Sorall und ist ein Bürger des Sternenreichs mit langen blonden Haaren, blauen Augen und einem asketischen Gesicht, gezeichnet von jahrelanger körperlicher Härte. Er trägt die Narben einer Vergangenheit, die ihm ein Kernweltadliger zugefügt hat. Aus Schmerz wurde Entschlossenheit, aus Entschlossenheit ein Weg, der ihn zu einem Kopfgeldjäger und später zu einem Attentäter formte. Er nimmt nur Aufträge an, die gegen den Kernweltadel gerichtet sind – ein stiller Krieg, den er im Schatten führt. Als er schließlich den Sohn einer bedeutenden Adelsfamilie ins Visier bekommt, steht er vor der Entscheidung, ob er seiner Rache folgt oder den Weg verlässt, den er selbst geschaffen hat.